Team

Die Projekte werden von freischaffenden Teamern durchgeführt. Mitarbeiter der Einrichtungen wie Jugendzentrum oder Schulen werden dann Teil des Teams und betreuen und unterstützen ihre Gruppe mit der Unterstützung von uns.



Susanne Holbein bei Besprechung der Moderationstexte im Freien Radio Kassel

Dipl. Ing. Susanne Holbein, Medienpädagogin - seit 2004

Am liebsten führe ich natürlich die Medienprojekte durch und arbeite mit den Kindern, Jugendlichen und den Erwachsenen. Mit der Projektleitung, Akquise und Konzeption von neuen Projekten, dem Schreiben von Anträgen, der Verwaltung der Finanzen und der Betreuung dieser Webseite gibt es neben der praktischen Medienarbeit viel zu tun.
Ich habe Architektur studiert und in dem Beruf gearbeitet. Ganz zufällig kam ich zum Freien Radio Kassel und habe von 2002 bis 2010 das Kinderradio gemacht. Seit 2004 betreue ich Medienprojekte. Zuerst nur im Bereich Radio, dann nahm ich die Medien Film Trickfilm und Slideshow dazu.
Mir ist wichtig, dass die jungen Menschen sich nicht nur von den Medien berieseln lassen, sondern sie kreativ für sich nutzen. Sie sollen die Möglichkeiten kennenlernen, wie man mit Hilfe der Technik manipulieren und manipuliert werden kann. Mir ist wichtig, dass die jungen Menschen lernen hinzuhören, Details zu entdecken, mit Worten/Sprache zu spielen und die eigene Stimme bewusster wahrzunehmen und einzusetzen.



Michael Wolf bei Textbesprechung mit Jungengruppe

Dipl. Ing. Michael Wolf, Medienpädagoge und Musiker - seit 2007

Ich habe mich in den letzten Jahren auf das Erstellen von Radiobeiträgen, Hörstücken, sowie kreativen Audioguides mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Ebenfalls entstanden sind kurze Tickfilme und Filmreportagen, sowie Musik im Rahmen der Audioprojekte.
Ziel der Projekte ist immer die Vermittlung von Medienkompetenz und das Erstellen von Produkten, die veröffentlicht werden bzw. praktisch zum Einsatz kommen.
Was mich begeistert, ist im Rahmen meiner Arbeit den Kindern und Jugendlichen einen Impuls für das Hinhören mitzugeben, sowie die technischen Möglichkeiten zu nutzen, eigene Ideen umzusetzen und nicht bloß Konsument zu sein. Die, im Vergleich zu Film, übersichtlichere Technik von Audio (die Bilder entstehen ja in der Fantasie) ermöglicht zudem eine große Freiheit bei den Inhalten und den Visionen, die man gerne umsetzen möchte. Man kann z.B. an Orte reisen, die filmisch nur schwer umzusetzen wären.
Wichtig ist mir in meiner Arbeit auch der kreative Umgang mit Klang und Musik. Hier bietet sich Gelegenheit, die Talente der Teilnehmerinnen einzusetzen, ein Gespür für Komposition zu entwickeln, aber auch den fachgerechten Umgang mit Urheberrechten zu erlernen. Ingesamt entwickelt sich bei diesen Produktionen immer ein sehr natürlicher Lernprozess. Das Erarbeiten von Themen, und das Entwickeln von Texten, in die gewonnene Erkenntnisse verpackt und ansprechend dargestellt werden, sind das Eine. Dann die künstlerische und technische Realisation des Endprodukts. Texte werden eingesprochen, Geräusche und Musik selbst produziert. Schließlich erfolgen der Schnitt und die Montage aller Elemente, die nochmals faszinierende Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Die Veröffentlichung der fertigen Produkte erfolgt dann auf unterschiedliche Weisen: Eine eigene Radiosendung, Online-Präsentation, Einbindung unserer Audioguides auf den Websites der jeweiligen Einrichtung (z.B. Gemäldegallerie Wilhelmshöhe, Tierpark Sababurg).
Mich fasziniert das Hören als Sinneswahrnehmung, die in mancher Weise einen direkteren Zugang zu den Dingen und zu inneren Welten ermöglicht, als unser Hauptsinn, das Sehen. Das Hören läßt sich nicht abstellen und auch nicht beschleunigen. Vielleicht besteht gerade deswegen die Gefahr, dass in unserer Welt die Zeit für konzentriertes Hören immer knapper wird. Visuelle Darstellung ist deswegen aber nicht weniger wichtig, sondern kann auch von bewußterem Hören profitieren. In unseren diversen Film- und Trickfilmprojekten lege ich großen Wert auf die zugrunde liegende Geschichte bzw. die Recherche der Themen. Bei Reportagen spielen Interviews mit Protagonisten, sowie eine atmosphärische Darstellung der Spielorte eine wichtige Rolle.

Andreas Wrzeschniok - seit 2009



Bo Friedrich - seit 2016



Helena Holbein, Studentin - seit 2017

Ich studiere momentan Lehramt für Haupt- und Realschule mit den Fächern Mathematik und Arbeitslehre.
Im Sommer 2016 habe ich meine Juleika-Ausbildung abgeschlossen und arbeite gerne mit Kindern. Bei den Medienprojekten habe ich zuerst als Teilnehmerin, dann als Hospitantin mitgemacht. Bei den Audioguides für Korbach und Rotenburg habe ich als Teamerin mitgearbeitet.
Ich habe einen recht aktiven Lifestyle, mache gerne Sport und bilde meinen Hund zum Suchhund mit dem Ziel aus, dass er als Pettrailer zum Einsatz kommt, d. h. vermisste Haustiere finden kann.



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